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 Das ganz normale Chaos

Hallo Ihr Lieben,
puh, meine Pause ist irgendwie länger geworden als gedacht. Ich hatte mir ja bewusst den Dezember für die Familie frei gehalten, aber dass dann auch fast der ganze Januar bis zu meinem nächsten Blogpost vergeht, war so nicht geplant. Aber manchmal ist das eben so. Da hat man eine Liste von (gerade kurz nachgezählt) acht Blogposts, die man eigentlich schreiben will, aber irgendwie fehlt die Lust und dann wird es mit jedem Tag, den man vergehen lässt, immer schwieriger. Dabei hab ich eigentlich viel zu erzählen und zu zeigen. So viele tolle Weihnachtsgeschenke möchte ich noch zeigen und seit Anfang des Jahres ist hier auch so wahnsinnig viel los.

Als ich mich hingesetzt habe, um den Blogpost über den neuen Schnitt zu schreiben (wer neugierig ist, spitzelt einfach schon mal in den Shop), war dann auch die Lust da, überhaupt wieder zu schreiben und ein bisschen über unsere letzten Wochen zu berichten, über das, was mich zur Zeit so beschäftigt und was mir gerade einfach wenig Raum zum Nähen und für social media lässt.

Eines schon mal vorweg: Ganz am Ende des Blogposts hab ich was für euch herausgefunden, das das Leben jedes einzelnen von euch für immer verändern kann. Hört sich krass an, ist aber so!

Jetzt aber mal eins nach dem anderen. Gleich mal vorweg: Es ist nichts Schlimmes oder so und ich hab auch nicht vor plötzlich meinen Blog und Shop zu schließen. Auch bin ich nicht schwanger.

Im Moment hab ich einfach zwei Projekte, die viel Zeit, Gehirnschmalz und Kreativität fordern :)

Wie sicher auch viele von euch, hab ich mir Anfang das Jahres ein bisschen Gedanken gemacht, welche Ziele oder Wünsche ich für das neue Jahr habe. Das Nähen hab ich dabei ehrlicherweise ziemlich außen vor gelassen. Es gibt zwar natürlich noch viele Projekte, die ich angehen möchte, aber eine #makenine grenzt mich zu sehr ein und ob ich dieses Jahr endlich Lust und Zeit habe, schwierigere Projekte wie eine Jeans oder einen Mantel anzugehen, wird sich zeigen. Das lass ich auf mich zukommen.

Mehr und besser fotografieren

Ihr wisst ja vielleicht, dass ich gerne fotografiere. Auf dem Blog zeigt sich das manchmal gar nicht so sehr, denn auf den meisten meiner „richtigen“ Fotos sind nun mal meine Kinder und die zeige ich hier ja nicht mit Gesicht. 

Für uns als Familie sind die Fotos aber sehr, sehr wichtig. Das jährliche Fotobuch ist ein MUSS. Immer wieder sitzt sich eines der Kinder hin und schaut all die Bilder der vergangenen Jahre an. So schön!

Am letzten Black Friday hab ich mir nun eine bessere Kamera gekauft (lang ersehnt) und möchte dieses Jahr einfach weiter wachsen und besser werden. Bereits im Herbst bin ich deshalb auch Mitglied bei den clickin moms geworden. Das ist eine ganz wundervolle und engagierte Fotocommunity. Viele der Frauen machen dieses Jahre eine 365 Challenge und – trotz mächtig Schiss – hab ich mich auch dazu durchgerungen: Ich werde also dieses Jahr jeden Tag mindestens ein Foto machen und unser Leben so noch intensiver als bisher dokumentieren und auch hoffentlich am Ende des Jahres viel dazu gelernt haben. Sicher wird nicht jedes Foto ein Kunstwerk sein, aber solange ich Stück für Stück besser werde und auch mein Auge weiter schulen kann, bin ihc voll und ganz zufrieden.

Einige Bilder, die ich bisher gemacht habe, pack ich euch in diesen Beitrag. Bin gespannt, ob sie euch gefallen.

Ordnung in die Finanzen und für die Rente vorsorgen

Neben der Jagd nach dem perfekten Foto habe ich in den letzten Wochen vor allem ganz viel gelesen. Fast zehn Bücher hab ich in den vergangen zwei Wochen zum Thema Altersvorsorge und Finanzen im Allgemeinen gelesen. Ja, ich weiß, das ist jetzt nicht gerade ein Lieblingsthema von uns allen. Aber was muss, das muss… Und vor sich herschieben bringt ja auch so gar nichts.

Um mich also vorsichtig in das Thema reinzukämpfen, hab ich mit zwei Büchern angefangen, die eigentlich wie Romane geschrieben sind und doch ganz viel zum Thema Finanzen erklären:

The Latte Factor von David Bach (Englisch) und das Buch von Madame Moneypenny Natascha Wegelin. Beide sind super einfach zu lesen und ich kann sie euch als Einstieg wirklich sehr empfehlen. Man fängt schon während des Lesens automatisch an, nachzudenken und (Achtung!) danach hört das einfach nicht mehr auf. Und ehe man sich versieht hat man noch Bücher über Aktien und ETFs, automatische Millionenen und schlaue Frauen usw. gelesen (und weitere Bücher bestellt bzw. in der Bücherei vorbestellt). Und dann, ohne dass man es so richtig merkt, fängt man plötzlich an, Spaß dabei zu haben. Die Angst vor der Rente wird kleiner. Stattdessen kriegt man richtig Lust darauf, etwas auf die Seite zu legen und irgendwann nicht in die Altersarmut abzurutschen, sondern sich stattdessen auch mit 70 problemlos noch tolle Reisen und ein gutes Leben leisten zu können.

Ich werd jetzt also noch ein paar weitere Bücher lesen, mir einige ETF Sparpläne raussuchen, vielleicht zur Sicherheit einen Termin bei der Verbraucherberatung machen und dann voller Zuversicht in die Zukunft schauen. Eigentlich ganz cool, oder?

Und das Beste: Das kann jeder. Wobei natürlich gilt. Umso früher man anfängt, umso leichter geht das Ganze. In den Büchern von David Bach ist immer wieder eine Tabelle drin, die einen echt umhaut. Wenn man mit 14 anfängt, jährlich 2000€ zu sparen, muss man das nur 5 Jahre lang tun und hat beim Renteneintritt mehr als eine Million. Wenn man mit 27 anfängt, muss man bis zur Rente JEDES Jahr 2000€ auf die Seite legen und hat am Ende „nur“ 800000 €. Irre oder? Die Macht des Zinseszins. Und ja: die gehen bei der Tabelle von 10% aus. Das ist vielleicht selbst mit Aktien schwer zu erreichen und klar man hat auch noch Depotkosten etc., aber das Prinzip bleibt gültig. Legt los! Wartet nicht länger. Jedes Jahr hilft!

Und klar: Wer Kinder hat, fängt JETZT an für sie Geld anzulegen. Und zwar nicht aufs Sparbuch, sondern dort, wo das Geld arbeiten kann. Ich hab mal einen Zinseszinsrechner bemüht und gerechnet, wieviel wir jetzt EINMALIG für unsere Kinder anlegen müssten, damit sie mit 65 Millionär sind. Auch hier hab ich mit 10% Zinsen und ohne Kosten gerechnet. Wenn sie schlussendlich bei 800000 € statt 1 Million rauskommen, stehen sie schließlich auch gut genug da ;)

Und das kam raus:
Für unsere Große (10 Jahre) müssten wir 4500€ anlegen, für unseren 7jährigen 3150€ und für unsere zweijährige nur 2000€. Klar alles zusammen ist das viel Geld, aber man muss ja auch nicht alles auf einmal einzahlen. Wir werden uns jedenfalls in nächster Zeit sehr genau Gedanken machen, wie viel Geld wir wie und wo für die Kinder und uns anlegen.

Und ihr? Habt ihr jetzt auch Lust bekommen, diesen oberwahnsinnskrassen Zinseszins für euch arbeiten zu lassen?

Vielleicht hab ich ja Glück und ein oder zwei haben diesen Text bis hierher gelesen UND sind jetzt motiviert, sich um ihre eigenen Finanzen zu kümmern. Allein deswegen hätte es sich dann schon rentiert, diesen Text zu schreiben.

So, jetzt muss ich mich aber endlich an den Blogbeitrag über den neuen Schnitt setzen ;)

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