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Näh-Connection | 10+ Tipps für's perfekte selbstgenähte Hemd

Bei den Vorbereitungen für die Hemdenwoche, kam mir die Idee, dass es schön wäre ein paar Tipps zum Hemdennähen zusammenzufassen. Die vier Anleitungen von Bookworm, Laramie, Cheyenne und Fairfield sind sehr ausführlich und führen dich Schritt für Schritt. Manchmal jedoch sind es die Kleinigkeiten, die erst ein perfektes Hemd ausmachen. Mit diesen Tipps klappt’s (noch) besser ;)

  1. Kragen: Hier kannst du schon beim Zuschnitt viel richtig machen. Schneide die Nahtzugabe deines Unterkragens und inneren Kragenstands um ca. 3 mm zurück und dehne diese Teile dann beim Zusammennähen, dadurch rundet sich der Kragen von selbst und es ist die Unterseite des Kragens später nicht  sichtbar.
  2. Zusätzlich kannst du die Einlage des Kragens und Kragenstandes ohne Nahtzugabe zuschneiden, dadurch werden die Kanten und Ecken des Kragens glatter bzw. spitzer.
  3. Möchtest du richtig schön spitze Ecken an deinem Kragen? Dann ist dieses Tutorial von Melly Sews etwas für dich.
  4. Oder du versuchst einer der Methoden, die hier vorgeschlagen werden: Seamwork Magazine
  5. Streifen/Karos: Auch hier gewinnst oder verlierst du bereits beim Zuschnitt. Für ein professionelles Ergebnis sollten die Streifen bzw. Karos horizontal rund um deinen Körper laufen. Das ist gar nicht so schwer wie du bei diesem Tutorial sehen kannst: Grainline. Achte außerdem darauf, dass Karos im Vorderteil neben den Knopfleisten gespiegelt sind.
  6. Streifen und Karos können dir aber das Leben auch erleichtern. Spiel mit dem Verlauf, schneide Passe, Knopfleisten o. ä. im schrägen Fadenlauf oder senkrecht zum Fadenlauf zu und verleih deinem Shirt so eine besondere Note.
  7. Wondertape oder Stoffkleber sind die perfekten Helfer: Manchmal steht man beim Nähen eines Hemdes dumm da. Da steckt man den Kragenstand oder die Manschette innen schön fest und steppt ab. Von außen schaut’s dann total ungleichmäßig aus. Näht man aber von außen, gehen die Nadeln im Weg um und man tut sich schwer. Statt Stecknadeln verwende ich in diesen Momenten Wondertape zum “Heften” der Nähte. Man kann alles schön in Ruhe positionieren und dann wunderbar und gleichmäßig von rechts absteppen.
  8. Absteppen: Gerade Männerhemden, oft aber auch Frauen- oder Kinderhemden, leben von tollen Absteppnähten. Wenn diese jedoch krumm und bucklig sind, schaut’s gleich nicht mehr so schön aus. Also: Tempo runter und vorsichtig nähen und wer’s hat, installiert seinen Blindstichfuß. Mit diesem werden die Nähte gleich viel gerader.
  9. Beim Bügeln von Kragen & Co. kann ein Bügelei (z.B. von Schneiderherz) sehr gute Dienste leisten.
  10. Um ein Ausfransen der Knopflöcher nach dem Aufschneiden zu verhindern, tropfe ich vorher etwas Fransenstopp (z. B. von Prym) auf jedes Knopfloch und lasse es trocknen. So schauen die Knopflöcher wesentlich schöner aus.
  11. Senkrechte Knopflöcher und wo muss eigentlich der Knopf hin? Zumindest der oberste Knopf wird nicht in der Mitte des Knopflochs positioniert, sondern am oberen Ende, da sich sonst alles verziehen kann. Genauere Infos findest du hier: Sewing like Mad
  12. Säumen: Gerade bei schmalen Säumen wie man sie für Hemden und Blusen verwendet, dreht man mit der Bügeln und Stecknadelnmethode gern ziemlich durch. Viel besser geht es mit dieser Methode von Compagnie M., bei der einfach mehrmals genäht und dann die Naht als Orientierungshilfe zum Umklappen direkt an der Nähmaschine verwendet wird.

Na, hast du Lust, diese Tipps selbst auszuprobieren?

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Verlinkt zu Creadienstag, HOT, Dienstagsdinge.

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