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Näh-Connection: Ottobre Three Pieces genäht aus Nosh Fantasia

So, das wird heute ein richtiger kurzer Post. Zumindest was den Text angeht. Denn dass ich ein NOSH-Fangirl bin hat sich ja inzwischen sicher bei euch allen rumgesprochen. Und auch diese Kollektion lässt mein Herz wie immer höher schlagen.

Näh-Connection: Ottobre Three Pieces genäht aus Nosh Fantasia

Näh-Connection: Ottobre Three Pieces genäht aus Nosh Fantasia

Näh-Connection: Ottobre Three Pieces genäht aus Nosh Fantasia

Genäht hab ich zweimal die Ottobre Three Pieces (4/2015, Nr 17 Three Pieces), für meine Tochter aus dem blauen, für meinen Sohn aus dem roten Stretch College Fantasia. Stretch College ist die Sweatware von NOSH und so yummy! Eine wirklich wunderbare Stoffqualität – wie immer alles Bio! Die zwei Hosen sind noch etwas groß, aber da ich die Hoffnung auf etwas Wärme in diesem Sommer noch nicht ganz aufgegeben habe, wollte ich mit diesen Hosen lieber schon für den Herbst/Winter nähen. Da werden sich die zwei sicher oft und oft begeistert in ihre Kuschelhosen schmiegen. Ich find die Textur der Stoffe wirklich sehr, sehr lässig. Da kommt Laune auf. Passt perfekt zum relaxten Schnitt der Hosen.

Näh-Connection: Ottobre Three Pieces genäht aus Nosh Fantasia

Näh-Connection: Ottobre Three Pieces genäht aus Nosh Fantasia

Näh-Connection: Ottobre Three Pieces genäht aus Nosh Fantasia

Herzlichen Dank an NOSH, dass ich wieder ihre schönen Stoffe vernähen durfte. Langsam bin ich da echt verwöhnt. Umso öfter man mit solch qualitativ hochwertigen Stoffen arbeitet, umso weniger will man Stoffe verarbeiten, die eben nicht so gut sind. Klar legt man für Stoffe von NOSH u.ä. Firmen mehr Geld hin als bei Billigstoffen vom Stoffmarkt oder dem Wühltisch. Dafür überzeugt aber auch die Qualität. Ich nähe ja jetzt schon lange für NOSH. Auch die Sachen, die ich vor zwei Jahren für mich oder die Kinder genäht habe, sind nach vielem Tragen und Waschen wie am ersten Tag. Da rentiert sich jeder Cent!

Näh-Connection: Ottobre Three Pieces genäht aus Nosh Fantasia

Näh-Connection: Ottobre Three Pieces genäht aus Nosh Fantasia

Näh-Connection: Ottobre Three Pieces genäht aus Nosh Fantasia

Zu guter Letzt möcht ich noch eine Sache hinzufügen. Ich selbst krieg bei anderen immer wieder mit, wie viel die doch zur Probe nähen und frag mich dann, was die mit all den Sachen machen und ob ihnen die Stoffe eigentlich überhaupt wirklich gefallen. Jedem ist selbst überlassen, wie er das für sich hält. Ich jedoch nähe nur, was wir wirklich brauchen und was mir wirklich gefällt. Das hier ist kein Werbung-Schaulaufen. Jedes einzelne Kleidungsstück, das ich z.B. aus NOSH-Stoffen genäht habe, ist wirklich zu einem Lieblingskleidungsstück geworden! Wenn ich E-Mails von Firmen kriege, ob ich Stoffe vernähen möchte, bin ich inzwischen sehr wählerisch und nehm wirklich nur, was ich brauche und wofür ich sonst vielleicht eh Stoff gekauft hätte. So eben auch bei diesen Hosen hier. Während beim Sohn alle langen Hosen an den Knien durch waren und zu kurzen Hosen wurden, kann die Tochter ihre „langen“ Hosen sämtlich als Caprihosen tragen. Da passt so ein Probenähen dann genau rein. Für die nächste Kollektion von NOSH hab ich z.B. auch schon eine E-Mail bekommen. Da ich zu der Zeit aber wahrscheinlich im Urlaub bin und ich bei den Stoffen nicht direkt wusste, was ich draus machen werde, hab ich abgesagt.

Ich schreib das hier nicht um dir zu zeigen: „Hey, schau, ich bin so toll. Ich muss nicht mal alle Angebote annehmen!“ Nein, darum geht’s nicht. Ich freu mich über jedes Angebot, aber in Sachen Nachhaltigkeit find ich es einfach besser, nur das zu nähen, was ich auch wirklich brauche. Das ist auch der Grund, warum hier viel mehr Kinder- als Frauensachen gezeigt werden. Die zwei brauchen eben wirklich immer was Neues. Ich dagegen hab durchaus Sachen im Kleiderschrank, die schon 20 Jahre alt, aber eben immer noch okay sind. Da muss nicht so viel Neues her. Was ich sagen will: Du kannst dich bei allen Sachen, die hier im Rahmen eines Stoffprobenähens entstehen, darauf verlassen, dass ich ehrlich über die Stoffe berichte. NOSH zum Beispiel find ich wirklich toll -und es landet jedes Mal, wenn ich mir etwas von ihnen im Rahmen des Probenähens Stoff aussuche, auch noch der eine oder andere Stoff auf meinem Kosten im Warenkorb.

Wie hältst du das? Hast du schon mal Stoffe probegenäht? Nähst du einfach drauf los oder überlegst du dir, was ihr braucht?

Verlinkt zu: Ich näh bio.

Kommentare

  • Christiane Righetti sagt:

    liebe Annika, erstmal: die Hosen sehen toll und kuschelig aus und der Sinn (für die Stoff-Firma) ist vollkommen erfüllt: bin angefixt, will auch ;-)! Ich selber habe noch nie Stoff-probegenäht, würde schon gernmal, hätte aber ein bisschen Angst vor dem Zeitdruck und ob ich das rechtzeitig mit guten Fotos usw hinkriege. Insofern kann ich Dich total gut verstehen, dass Du nur das vernähst, was Du wirklich brauchst. Das ist sinnvoll und, wie Du schon sagst, nachhaltig. Bravo!

  • Die Hosen sehen prima aus und die von dir oft vernähten NOSH-Stoffe habe ich schon oft bewundert. Und ich möchte dir gern sagen, dass ich es sehr gut finde, dass du nur nähst was benötigt wird und dir/euch auch gefällt. Ich frage mich tatsächlich sehr oft, ob bei manchen die für so viele Firmen probenähen die Sachen auch mehr als 2mal getragen werden. Ich hoffe ich schaffe es die jetzt kommenden Größen für meinen Sohn alles selber zu nähen und ich brauche dafür wirklich nicht so viel (vielleicht in ich auch eher Minimalist), aber mir tut es leid um die vielen schönen Sachen und ich hoffe immer sie kommen dann wenigstens in gute Hände. Insofern finde ich deine Einstellung prima – es wäre auch toll, die großen Firmen würden mal mutiger einfach den „kleineren privten Näherinnen“ einmal ne Chance geben und ihre Qualtitäten kennenzulernen lassen – sicher würde das manche auch dazu bewegen dann in Zukunft auch dort zu kaufen, weil sie überzeugt sind. Ich habe einmal in einem Paket einen halben Meter Stoff geschenkt bekommen und darüber freue ich mich bis heute. LG Ingrid, die dir weiterhin ein gutes Händchen und viel Freude mit allen neuen Stoffen wünscht.

    • Annika Ferk sagt:

      Liebe Ingrid,
      anke für deinen lieben Kommentar. Anscheinend denken viele ähnlich wie ich und finden diese Art von Blogposts einfach nicht authentisch. Und ja, du hast Recht auch kleinere sollten mal die Chance bekommen, etwas zu vernähen. Mein Tipp: Sei frech und frag nach. Mehr als Nein sagen können sie nicht. NOSH ist damals auch nicht selbst auf mich zugekommen. Ich hatte damals keine 100 facebook follower. Ich hab sie gefragt, ob sie Stoffe für ein Gewinnspiel sponsern wollen. Daraus ist das dann entstanden. Bei anderen Firmen ist es ähnlich. Ich drück dir die Daumen!

  • Kerstin sagt:

    Liebe Annika,

    du sprichst mir aus der Seele. Ich komme schon seit einiger Zeit immer mehr ins Grübeln darüber, was eigentlich mit den ganzen tollen Klamotten passiert, die so auf diversen Blogs gezeigt werden.
    Ich versuche so wie du nach Bedarf zu nähen. Klar – meine drei Jungs brauchen eigentlich viel mehr Sachen als ich. Entweder sie wachsen aus den Sachen raus oder sie sind einfach kaputt.
    Bei meinen eigenen Klamotten muss ich zugeben, dass ich schon einige Schrankleichen produziert habe. Seit einer Weile kaufe ich daher noch viel bewusster Stoffe ein und versuche Sachen zu nähen, die kombinierbar sind und bei denen ich weiß, dass ich sie auch anziehe.
    Die NOSH Stoffe sind ein Traum – da hast du absolut recht. Durch die zeitlosen Designs und Farben sind gerade aus diesen Biostoffen meine absoluten Lieblingsklamotten entstanden. Ich bin froh, dass ich die Marke durch dich entdeckt habe :-)

    LG,
    Kerstin

    • Annika Ferk sagt:

      Liebe Kerstin, klar hab ich auch schon Sachen genäht, die dann doch nicht ganz mein Ding waren. Das ist ja auch normal. Man muss erst rauskriegen, was wirklich zu einem passt und dann ja auch erstmal so nähen können, dass man zufrieden ist. Was anderes ist es, einfach riesige Mengen an Klamotten zu nähen. Niemand braucht zwei neue Sachen jede Woche. Da ist’s dann doch schon egal ob Biostoff oder nicht…

  • Gisa sagt:

    Halli Hallo!
    Ich finde Deine Einstellung der bewussten Beschränkung sehr lobenswert.
    Allerdings fände ich es in diesem besonderen Fall nicht so schlimm, wenn Du mit vollen Händen zugreifen würdest, viele Kleidungsstücke zum Anschauen (und zu unserer Inspiration) produziertest, um sie dann gegebenenfalls (sollten sie denn ‚zuviel‘ sein) in Gute Hände gibst.
    Jedes selbst gemachte Kleid ist einiges weniger, das durch Ausbeutung billiger Arbeitskräfte entsteht. Und Kinder, die sie gerne und lange tragen würden, die gibt es auch genug. Insofern sehe ich da wenig Chancen auf Ressourcen-Verschwendung ;)
    Und je mehr Inspiration aus den Nähblogs kommt, je mehr Menschen werden Lust aufs Selbermachen bekommen. Was wiederum in den aller meisten Fällen positive Nebeneffekte wie „bewussteres Einkaufen“ und Umdenken in Sachen „Schönheitsideale“ hat.
    Und dennoch: ein Hoch auf’s Selbst-Reflektieren, das ist mir sehr symphatisch!
    Liebe Grüße, Gisa

    • Annika Ferk sagt:

      Liebe Gisa,
      ja, du hast Recht, die vielen Inspirationen, die man durch die Nähblogs sind toll und wenn man das zuviel an andere weitere gibt ist da auch nichts dagegen einzuwenden. Ich hab das ja bei der Wild and Free Kollektion auch so gehalten. Meine Tochter braucht keine 5 neuen Kleider für einen Sommer, aber ihre Freundinnen sind immer ganz neidisch, wenn sie was Neues kriegt. Also hat diesmal einfach jede was bekommen. Ich hatte meine Nähbeispiele und tolle Fotos und die Mädels (und ihre Mamas) haben sich auch gefreut.
      Mir geht es mehr um die Ehrlichkeit, die ich auf manchen Blogs vermisse. Wenn ich jede Woche Stoffe vernähe, die ich mir nicht mal selbst ausgesucht hab, dann kann es einfach nicht sein, dass ich jeden einzelnen dieser Stoffe so toll find und jedes neue Kleidungsstück das „Lieblingsstück“ schlechthin wird. Das find ich für mich nicht authentisch. Bestimmt geben diese Bloggerinnen vieles weiter – und das find ich auch super so. Aber warum nicth einfach eben das in den Post schreiben? „Meine Farbe ist das leider gar nicht, aber meine beste Freundin freut sich riesig, denn sie liebt genau diese Farbe.“ …
      Das fänd ich besser, aber muss eben jede für sich entscheiden.
      GLG Annika

  • Tüt sagt:

    Ich habe tatsächlich schon eine Blogs aus meinem Feed geschmissen, weil dort pünktlich Mittwochs und Donnerstags zu Me Made Mittwoch und RUMS entweder neue Stoffe oder Schnitte gezeigt werden. Wenig Text/Inhalt dazu, einfach nur „Der Stoff ist schön, den gibt es bald hier“. Sowas langweilt mich ja total!
    Ich habe bisher noch kein Angebot bekommen, aber das stört mich auch gar nicht. Ich bin ziemlich wählerisch was Stoffe angeht, nutze am liebsten Uni oder schlichte Muster, da lässt sich bestimmt nur schlecht mit werben ;) Außer natürlich wie in deinem Fall, das Melierte ist wirklich sehr schön und hängt nun erstmal in meinem Hinterkopf fest.

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