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Heute ist ein richtiger WOW-Tag. Denn heute darf ich an der Sew in Tune Blogserie von Melly Sews und Boy, oh Boy, oh Boy crafts teilnehmen. Dies ist eine Serie, die ich schon immer super toll fand und als Melly und Stacey mich eingeladen haben, diesmal mitzumachen konnte ich es kaum glauben. Die anderen Bloggerinnen auf der Tour sind alle soo genial und ich bin auch dabei! Juhu!

Worum geht’s also bei der Blogreihe: Ganz einfach wir sollten etwas musikalisch Inspiriertes nähen. Also ganz einfach: Lied aussuchen und losnähen. Hört sich nicht so schwierig an. Das dachte ich auch. Aber ich hatte mich getäuscht. Ich bin anscheinend totaler mainstream. Ich hab nämlich dreimal nacheinander Lieder ausgesucht, die wie eine google Suche ergab schon in den letzten Jahren dran waren („Happy“ by Pharrell Williams, „Sunglasses at night“ by Corey Hart, „Summer of 69“ by Bryan Adams).
Ich wusste gleich, dass ich etwas für meinen Sohn nähen möchte. Er ist ja gerade erst zwei geworden. Er redet gern und viel, aber meist ist das was er sagt noch sehr schwer zu verstehen. Wenn er jedoch „singt“, ist jeder überrascht. Klar er kann die Wörter nicht, aber von seinem Summen erkennt man genau welches Lied gerade dran ist. J hat wirlich ein sehr gutes Rhythmusgefühl. Und auch wenn ich „Happy“ und „Sunglasses at night“, die sehr gut für ihn gepasst hätten, nicht nehmen konnte, bin ich mit dem Lied für das ich mich am Ende entschieden habe, super happy: Dancing in the Moonlight von Toploader.
J ist ein großer Mondfan. Fast jeden abend möchte er schauen, ob er den Mond sieht und falls dem so ist, sagt er zigmal „Mo“. Genauso läuft’s auch wenn er den Mond in einem Buch oder im Fernsehen sieht. Ein Lied über den Mond ist also perfekt für ihn. Umso mehr da das Lied auch gute Laune vermittelt. Genau wie unser J.
Beim Durchsuchen meiner Stoffe, bin ich auf diesen schönen Stern-Kordstoff gekommen und fand, dass er sehr gut zum Thema passt. Daraus hab ich eine Small Fry Skinny Jeans von Titchy Threads (ein kostenloser Schnitt für ca. 2jährige) genäht. Ich hab mir viel Zeit beim Nähen gelassen, damit’s auch gut wird und find die Hose ist wirklich ganz klasse. Sie passt viel besser als die ganzen Hosen, die er vom Cousin vererbt bekommen hat und cooler ist sie außerdem.
Als ich mit der Hose fertig war, hatte ich dann nur das Problem, dass bei meinen Stoffen nichts wirklich passendes für oben zu finden war. „So ein lachsrot wär toll“, dachte ich mir. Ihr könnt euch sicher vorstellen, dass ich richtig baff war als ich genau den passenden Farbton bei Stoff und Co in München entdeckte. Noch dazu mit passendem Bündchen! Ich hab dann einen Ottobre Schnitt (Beagle Boy 4/2013) genäht, den ich aber leicht verändert habe. Ich hab ein Taillenbündchen hinzugefügt und auch die Kapuze etwas anders genäht. Der Schnitt ist normalerweise für Jersey, weshalb ich eine Größe größer genäht habe. So kann er den Hoodie im Frühling auch statt einer Jacke tragen.

 

Zum Schluss wollte ich den Hoodie noch ein bißchen pimpen. Ich wollte irgendwie den Mond miteinbauen und nach einigem Probieren ist diese „Dancing in the Moonlight“ Grafik rausgekommen. Meine Freundin Miriam hat mir beim „Linien aufräumen“ geholfen und war wieder so nett sie für mich auszuplotten. Ich find das Ergebnis einfach klasse. 
Wollt ihr auch etwas mit diesem Bild machen. Ich hab die Datei für euch zum Download. Ihr könnt entweder auch mit dem Plotter arbeiten, oder einfach von Hand mit dem Cutter-Messer zuschneiden. Und ihr müsst nicht mal Folie nehmen, sondern könnt euch mit freezer paper auch eine schöne Schablone für Stoffmalfarben machen!

Datei hier downloaden (nur für persönlichen Gebrauch!).

Danke, Stacey und Melly, dass ich bei eurer Serie dabei sein durfte. Hat Spaß gemacht und ich liebe das Outfit. Ungewöhnlich und besonders und genau passende für die Persönlichkeit meines Sohnes!This is linked to Creadienstag.
Und ab damit zum Creadienstag.

 

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